
› Der Event
› Die Teilnehmer
› Gewinn
› Fotogalerie
› Flirt Tipps
Flirt Studie
14 Millionen Singles leben in Deutschland.
Obwohl man vermuten könnte, dass aufgrund dessen derzeit zu jeder
Gelegenheit geflirtet wird, gestaltet sich das Bild weitaus anders: »Unkreativ« und »langweilig«,
so klingt die Bewertung, die laut einer von der MAPA GmbH in Auftrag gegebenen
repräsentativen Studie, die Deutschen der hiesigen Flirtkultur attestieren.
Während knapp acht Prozent der Befragten sogar behaupten, in Deutschland werde gar nicht geflirtet, findet laut Studie immerhin ein Drittel der 16- bis 39-Jährigen, dass der Auftritt wenn, zu machohaft wäre.
Ist das Benehmen zu schlecht?
Woran kann es liegen, dass derartige Ergebnisse entstehen? Fast jede
Frau (80 Prozent) achtet beim Flirten – im signifikanten Unterschied
zu den Männern – sowohl auf das Benehmen ihres Gegenübers
als auch auf dessen Körperhaltung. Vielleicht sollte man – nach
dem Motto: Früh übt sich, wer ein Meister werden will – jedem
Mann einen Knigge zum 14. Geburtstag schenken.
Im Gegensatz zum oft beschworenen »knackigen Hintern«, den Männer (38 Prozent) und Frauen (25 Prozent) als relativ uninteressant für den Flirt einstufen, scheint die Ausstrahlung und Wirkung der Augen für beide Geschlechter viel entscheidender zu sein. In punkto Häufigkeit des Flirtens ist allerdings auch schon wieder Schluss mit der geschlechterübergreifenden Einigkeit: Während sich die Mehrzahl der Männer nämlich mindestens einmal in der Woche das selbstbestätigende Gänsehautfeeling gönnt, lassen knapp 30 Prozent der Frauen seltener als einmal im Monat feurig-interessante Blicke zwecks Kontaktaufnahme kreisen. Wahrscheinlich deshalb, weil knapp jede zweite Frau im Gegensatz zu Mann die große Liebe mit dem Flirt anstrebt (48,1 Prozent Zustimmung). Da sollte man sich dann in der Tat vorher überlegen, wem man die Aufmerksamkeit zukommen lässt!
Aus Spaß an der Freude und um jemanden kennen zu lernen – nicht aber unbedingt die große Liebe – setzen Männer ihr Sonnenschein-Lächeln und den Schmeichel-Blick auf. Denn nach wie vor ist es laut Studie vor allem die Mimik und der Blickkontakt, die Frauen beim Flirten entscheidend finden. Männer dagegen, hat die Studie heraus gefunden, finden eine originelle oder nicht alltägliche Idee wirksamer, um ins Flirten zu kommen. Völlig out, sind dagegen ein zu cooler Spruch, um mit dem Gegenüber Kontakt aufzunehmen. Nach dem Büro rennt Mann schnell noch in den Supermarkt – wer von Euch bisher gedacht hat, diese Spezies könnte auch zum Hausmann des Jahres gekürt werden, hat sich allem Anschein nach verschätzt: Nur zweitrangig scheint den Ergebnissen der Studie zufolge für Männer nämlich das Auffüllen des Kühlschranks zu sein. Bestes Flirtpotential wird – nach den Flirtmöglichkeiten im Büro – dem Schlange stehen vor der Kasse oder dem gemeinsamen Wühlen in der Tiefkühltruhe zugeschrieben. Und das, nachdem während des langen Tages bereits ausgiebig die langen Flure oder das neonbelichtete Kopierzimmer zum sicherlich knisternden Smalltalk von den Männern genutzt wurde.
Immerhin in einem Punkt sind Männer und Frauen endlich mal einer Meinung – nämlich dann, wenn es um die Affinität zum Flirten geht. Denn trotz aller Schwierigkeiten gaben immerhin 80 Prozent der Befragten an, sich gern der schönsten Nebensächlichkeit der Welt zu widmen.
Flirt up your life, lautet deshalb das Motto, das den Kandidaten zur Vorbereitung ihres großen Auftritts ans Herz gelegt wird.